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Falls dies die erste Seite ist, auf die Sie von einer Suchmaschine geleitet wurden, dann empfehlen wir, zuerst unsere homepage zu besuchen: www.teilungsversteigerung.net

 

Option 14: Der Antrag auf Teilungsversteigerung wurde durch das Finanzamt gestellt

In diesem Fall liegt eine ganz besondere Konstellation vor:

  • Zum einen handelt es sich um eine Teilungsversteigerung nach § 180 ZVG (Zwangsversteigerungsgesetz).
  • Zum anderen aber ist in diesem Falle der Versteigerungsantrag gar nicht unmittelbar von Ihnen selbst  oder einem der anderen Bruchteilseigentümer gestellt worden, sondern vielmehr vom Finanzamt. Das Finanzamt hat also offensichtlich den Auseinandersetzungsanspruch eines der beteiligten Bruchteilseigentümer gepfändet und in der Weise geltend gemacht, dass es - sozusagen in dessen Namen - die Teilungsversteigerung beantragt hat.
Das Finanzamt tut dies aus unserer Erfahrung heraus gelegentlich, um damit den Anspruch aus einer gegenüber einem der Miteigentümer bestehenden  - oder auch nur vorgeblich bestehenden - Steuerschuld durchzusetzen. Wir halten diese Vorgehensweise des Finanzamts aus mehreren Gründen heraus für schändlich:
  • Das Finanzamt pflegt diese Vorgehensweise auch bereits in solchen Fällen anzuwenden, in denen das Bestehen der Steuerschuld noch gar nicht rechtskräftig festgestellt worden ist. (Bekanntlich macht sich das Finanzamt seine Vollstreckungstitel selbst, ohne dazu wie gewöhnliche Sterbliche ein rechtskräftiges Urteil zu benötigen.) Sollte sich im Nachhinein herausstellen, dass die Steuerschuld überhaupt nicht bestanden hatte, so wird das Finanzamt Ihnen geleistete Zahlungen zwar erstatten, aber Ihr Grundstück wird es Ihnen nicht zurückgeben können.
  • Das Finanzamt übt auf diese Weise bewusst auch gegenüber den anderen Miteigentümern - nämlich jenen, die ihm gar nichts schulden - Druck aus: Müssen diese doch befürchten, ihr Grundstück ebenfalls zu verlieren. Das Finanzamt tut dies offensichtlich in der Hoffnung, eben dieser andere Miteigentümer werde die Steuerschuld ausgleichen, um auf diese Weise den Verlust des Grundstücks zu vermeiden. Wir halten dies strafrechtlich betrachtet für Nötigung.
Sie werden uns hier wahrscheinlich zustimmen können. Wir vermuten nun, dass sich in diesem Falle die Miteigentümer dahingehend einig sind, die Versteigerung nach Möglichkeit verhindern zu wollen, sofern es denn möglich wäre.

Es ist möglich!

Sie können durch geeignete rechtzeitig vor der Versteigerung zu treffende Maßnahmen bewirken, dass die Versteigerung insgesamt blockiert wird, es also nicht zur Versteigerung Ihres Grundstücks kommen wird.
 
Wenn Sie nun an dieser aufgezeigten Option interessiert sein sollten, so setzen Sie sich bitte unmittelbar mit uns in Verbindung.
 
Dazu schlagen wir Ihnen vor, dass Sie uns vorab folgende Unterlagen zukommen lassen:
  • Einen aktuellen Grundbuchauszug

  • Aktuelle Darlehensvaluta der Gläubiger aus Abteilung III des Grundbuchs

  • Den Beschluss des Amtsgerichts zur Anordnung der Zwangsversteigerung

  • Den Beschluss des Gerichts zur Festsetzung des Verkehrswerts

  • Die Terminsbestimmung des Amtsgerichts

  • Die Mitteilung des Amtsgerichts nach § 41 Abs. 2 ZVG, soweit bereits vorhanden (diese Mitteilung wird den Beteiligten im Laufe der vierten Woche vor dem Termin zugestellt und enthält die Bestimmung, auf wessen Antrag und wegen welcher Ansprüche die Zwangsversteigerung erfolgt)

Gehen Sie hierzu bitte auf unsere Kontaktseite oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

 

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