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Falls dies die erste Seite ist, auf die Sie von einer Suchmaschine geleitet wurden, dann empfehlen wir, zuerst unsere homepage zu besuchen: www.teilungsversteigerung.net

 

Option 5: Sie können bewirken, dass Sie den auf Ihren eigenen Grundstücksanteil entfallenden Teil Ihres Gebots gar nicht erst bezahlen müssen:

 
Normalerweise müssen Sie Ihr gesamtes Gebot (für das gesamte Grundstück, auch für den Teil, der Ihnen sowieso schon gehört) zunächst bezahlen, und zwar bis spätestens zum Verteilungstermin. Erst danach wird Ihnen der auf Ihren Anteil entfallende Erlös im Rahmen der Ausführung des Verteilungsplans wieder zurückgezahlt. Das ist zwar eigentlich nicht so ganz einzusehen, aber so ist es im Gesetz nun mal geregelt. Die Alteigentümer - sofern sie mit als Bieter auftreten - sind in der Teilungsversteigerung sowieso gegenüber Dritten benachteiligt, weil sie die einzigen sind, deren Vermögen in dem Grundstück gebunden ist, und daher über weniger flüssige Mittel verfügen, um Gebote abzugeben.
 
In der Praxis verzögert  sich jedoch die Ausführung des Verteilungsplans oftmals dadurch, dass die Gegenseite irgendwelche Einwände erhebt oder womöglich gar Klage gegen die Ausführung des Verteilungsplans erhebt oder aber aus irgendwelchen Gründen ein Zurückbehaltungsrecht an dem Ihnen zustehenden Anteil geltend macht. Auf jeden Fall ist es ärgerlich, dass Sie zunächst den gesamten Preis finanzieren müssen (und eventuell nicht können) und erst danach - womöglich Monate oder gar Jahre später - den Ihnen sowieso gehörenden Anteil zurückerhalten.
 
Denken Sie daran, der Streit der Parteien ist normalerweise mit der Versteigerung noch nicht beendet. Die Versteigerung setzt nämlich lediglich ein nicht teilbares Gut - nämlich das Grundstück - in ein teilbares Gut - nämlich den Erlös - um. Sie schafft also lediglich die Voraussetzung für die Auseinandersetzung der Parteien. Der Streit darüber, wer von diesem Erlös wie viel erhält, kann danach nämlich erst richtig aufflammen. Oftmals folgen noch Prozesse, welche sich über viele Jahre hinziehen können.
 
Das Versteigerungsgericht wird nämlich nicht etwa den Erlös an die Alteigentümer im Verhältnis derer Anteile verteilen, wie man vielleicht glauben mag: Nein, das Versteigerungsgericht erwartet vielmehr von den Alteigentümern eine übereinstimmende Weisung, wie die Auszahlung vorzunehmen sei. Bleibt diese übereinstimmende Weisung aus, weil sich die Alteigentümer nicht einig sind, so wird das Versteigerungsgericht den Erlös schlicht hinterlegen (zinslos). Und da liegt der Erlös dann womöglich viele Jahre - den Sie in der Zwischenzeit schon vorfinanziert haben!
 
Sie können jedoch schon im Vorfeld der Versteigerung geeignete Maßnahmen ergreifen, auf dass Sie von Anfang an nur den Anteil bezahlen müssen, den Sie hinzu erwerben.
 
Wenn Sie nun an dieser aufgezeigten Option interessiert sein sollten, so setzen Sie sich bitte unmittelbar mit uns in Verbindung.
 
Dazu schlagen wir Ihnen vor, dass Sie uns vorab folgende Unterlagen zukommen lassen:
  • Einen aktuellen Grundbuchauszug

  • Aktuelle Darlehensvaluta der Gläubiger aus Abteilung III des Grundbuchs

  • Den Beschluss des Amtsgerichts zur Anordnung der Zwangsversteigerung

  • Den Beschluss des Gerichts zur Festsetzung des Verkehrswerts

  • Die Terminsbestimmung des Amtsgerichts

  • Die Mitteilung des Amtsgerichts nach § 41 Abs. 2 ZVG, soweit bereits vorhanden (diese Mitteilung wird den Beteiligten im Laufe der vierten Woche vor dem Termin zugestellt und enthält die Bestimmung, auf wessen Antrag und wegen welcher Ansprüche die Zwangsversteigerung erfolgt)

Gehen Sie hierzu bitte auf unsere Kontaktseite oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

 

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